Das Weingut


Unseren Familienbetrieb finden Sie in einer der schönsten Regionen Deutschlands – im UNESCO Welterbe „Oberes Mittelrheintal“.

Auf 3,5 ha Rebfläche betreiben wir ökologischen Weinbau in den besten Steillagen von Bacharach, Oberwesel und Oberdiebach. Der Riesling vom Schiefer ist unsere Leidenschaft in all seinen Facetten.  Unser Engagement gilt dem Erhalt des Steillagenweinbaus in einer positiv vom Menschen beeinflussten Naturlandschaft.

Hierfür ist seit der Weingutsgründung im Jahr 1982 der ökologischer Weinbau die Grundlage und für uns eine Selbstverständlichkeit.

Unser Betrieb ist Mitglied im Bundesverband Ökologischer Weinbau (ECOVIN) und wird jährlich zertifiziert.

 (Gesellschaft für Ressourcenschutz, Göttingen – DE-ÖKO-039).

 

1996 konnten wir in Bacharach einen Teil der ehemaligen Weinkellerei Wilhelm Wasum mit einem großartigen Kreuzgewölbekeller am Schieferfelsen kaufen. Nach und nach wird das denkmalgeschützte Gebäude von uns mit viel Fingerspitzengefühl renoviert.

 

Gerne sind wir für Sie da. Wir bitten jedoch um eine kurze Voranmeldung.

Vielen Dank

Die Familie

Das Sagen im Hause Kauer hat - zumindest wenn es um den Wein geht- Randolf Kauer. Er organisiert den Außenbetrieb und verleiht den Weinen seine Handschrift. Durch seine Tätigkeit als Prof. für Bioweinbau an der Hochschule Geisenheim ist er während der Woche tagsüber auf der anderen Rheinseite anzutreffen.

Martina Kauer hält derweil den Betrieb am laufen. Sie ist gelernte Restaurantfachfrau und managt seit der Weingutsgründung den Verkauf und den Papierkrieg. Alle Fäden laufen hier zusammen.

Tochter Lena hat 2009 ihr Abitur erfolgreich absolviert und studiert seitdem an der Universität Koblenz- Landau Mathematik und Sportwissenschaften für das Grundschullehramt. Das hindert Sie allerdings nicht daran im Betrieb mit anzupacken.

Anne hat 2010 ihr Abitur gemacht und ist anschließend für 3 Monate durch Australien gereist. Danach hat Sie im Burghotel „Auf Schönburg“ in Oberwesel eine Lehre zur Hotelfachfrau erfolgreich absolviert. Derzeit orientiert Sie sich in Richtung Weinbau um und hat nach einigen Praktika zum Wintersemester 2013 das Studium der Internationalen Weinwirtschaft in Geisenheim begonnen.

Der Lochstein

Bei uns am südlichen Mittelrhein, dort wo der Schiefer sehr weich und mürbe ist, finden sich in den Weinbergen die charakteristischen Lochsteine.

Sie sind Zeugen mühevoller Handarbeit mit der Spitzhacke (Karst) und oft dauert es viele Jahre bis sie an der Oberfläche des Bodens erscheinen.

Für uns sind sie Sinnbild für unsere Heimat und den achtsamen Umgang mit der Natur - konsequenter Bioanbau – mit Karst und „Schweiß“.

… und das, was aus den Steinen herausgeschlagen wurde, können Sie auch schmecken.

 

Es ist die unvergleichliche Mineralität und Würze im Riesling vom Mittelrhein.

Historie

2012

Unser Betrieb wird 30 Jahre jung – es wird ganzjährig gefeiert – ganz besonders im November mit Stuart Pigott und vielen Gästen. Der Reinerlös von 3000 Euro geht an „Wein hilft“ für Aids Projekte in Südafrika.

… ach ja, noch was: Anne beginnt mit den Vorbereitungen auf ihr Studium der „Internationalen Weinwirtschaft“ mit Praktika an der Nahe (Emrich-Schönleber) und der Mosel (Clemens Busch) sowie beim deutschen Weininstitut in Mainz.

2009

Kelterhaus und Traubenannahme komplett frisch saniert und neu eingerichtet – der Herbst ist nun ein „Kinderspiel“. Die chronische Sanierung des Hauses wird fortgesetzt.

2005

Am 27.7. vernichtet ein Tornado der Stufe F2 fast die gesamte Ernte in Oberwesel und Urbar- TORNADO Spätburgunder Weißherbst entsteht und erfreut sich reger Nachfrage – bis heute. Ende des Korkzeitalters – es lebe der Drehverschluss! Erste Beerenauslese geerntet und alles verschraubt. Ab 2006 die gesamte Kollektion.

2002

Zur ECOVIN Mitgliedschaft kommt nun auch die EU-Bio-Zertifizierung hinzu. Randolf Kauer nimmt den Ruf auf die Professur für ökologischen Weinbau in Geisenheim an. 

1999

Erster Wein aus dem Oelsberg in Oberwesel. Hier unterstützen uns Gerd Link und Ulla Schütz - bis heute.

1996

Gekauft wie gesehen – Renovierung des Nötigsten – wieder den Keller umziehen – erster Herbst im eigenen Keller – jetzt wird es ernst. Randolf Kauer wechselt wieder nach Geisenheim und übernimmt eine Vertretungsprofessur für Ökologie.

1995

Die Weinkellerei Wilhelm Wasum in Bacharach steht zum Verkauf und wir vor der wichtigsten Entscheidung unseres Lebens.

1994

Wir pachten eine Parzelle in der Bacharacher Wolfshöhle. Die erste Ausgabe des Gault Millau widmet uns eine ganze Seite. Zwei weitere Jahre Ausbildung zum Assessor der Landwirtschaft beginnen in Neustadt an der Weinstraße.

1992

Nach 13 Jahren väterlicher Unterstützung beim Keltern durch Fritz Bastian kaufen wir die erste eigene (gebrauchte) Traubenpresse und wechseln mit dem Keller in die Borbachstraße nach Bacharach-Steeg. Michael Apitz ersinnt die „grüne Ecke“ auf dem Etikett. Peter Jost schickt Stuart Pigott zu uns – wir werden in seiner ersten „Riesling-Bibel“ sehr lobend erwähnt. Die Wohnung wird zu klein, die junge Familie zieht um in die Blücherstrasse. Randolf Kauer macht seinen Doktor in Agrarwissenschaften – dabei hat er immer nur Weinbau und Oenologie studiert.

1991

Erster ECOVIN Ertrag aus dem Beulsberg von Gerd Link aus Urbar. Schwiegervater Fritz Stüber senior übergibt seinen Weinberg an Randolf und Martina… und sein Hotel an Andreas Stüber. Anne Kauer erblickt das Licht der Welt und im Hause Kauer wird es noch lebhafter. Wegen Kündigung der Kellerräume – „Not-Umzug“ mit der gesamten Kellerwirtschaft ins Rhein Hotel. Mit einer Riesling Spätlese aus dem Kloster Fürstental werden wir 1992 zur Entdeckung des Jahres bei „Alles über Wein“.

1989

Randolf Kauer hat das erste Jahr seiner Dissertation mit vergleichenden Untersuchungen zum biologischen und konventionellen Weinbau an der Forschungsanstalt Geisenheim hinter sich. Martina Stüber und Randolf Kauer heiraten,             Tochter Lena kommt zur Welt (…wegen Lena keine Suppe!).

 

1986

Erster Riesling Sekt nach dem klassischen Flaschengärverfahren bereitet (Kommilitone Klaus Veit hat geholfen). Fritz Stüber wechselt ins Weingut „Edelfaul“ nach Manubach. Ein neuer Traktor muss her. 

Gerd Link erscheint auf dem Hof und will mit uns zusammen Biowein machen - eine „schicksalhafte Begegnung“. Die Skizze für die Stadtansicht auf dem Etikett entsteht an einem Sonntagnachmittag.

 

1982

Randolf Kauer beginnt sein Weinbau Studium.
Die Fläche erweitert sich auf 20ar in der Lage Steeger Lenneborn und wird natürlich „bio“ bewirtschaftet – die Kollegen lächeln. Die Landwirtschaftskammer erteilt ohne Nachzufragen eine Betriebsnummer. Erster Keller im Hinterweg in Steeg mit komfortablen 24 m² kellerwirtschaftlicher „Nutzfläche“.

1981

Franzgerd beginnt das Landwirtschaftsstudium und steigt notgedrungen aus. Fritz Stüber jun. steigt ein und bringt einen 11er Deutz mit in die „Ehe“.

1979

Heinz Willi Eichner, Randolf Kauer und Franzgerd Mießner machen ihren ersten Wein.