Mit Glück und Verstand davon gekommen...

29.06.2016

Die regnerische Wetterlage der letzten Wochen hält uns mächtig auf Trapp. Noch in keinem Jahr fiel so viel Regen wie bisher in den Monaten Mai und Juni - fast 300 liter/m²!

 

Der „Falsche Mehltau“ (Plasmopara viticola), die tückischste aller Rebkrankheiten, liebt das nasse Wetter und entwickelt sich in ungeahnter Geschwindigkeit. Wir haben alle Hände voll zu tun, unsere Reben zu schützen - wöchentlich ist Rebschutz angesagt.

 

Noch haben wir alles im Griff, aber viele unserer Ökoweinbau Kollegen haben schon große Teile ihrer Ernte verloren.

Der Kampf gegen die „Pero" geht weiter – nur ein Ende des Regens kann wirklich Entspannung bringen.

 

 ...und die Unwetter des vergangenen Wochenendes haben noch einen drauf gesetzt.

Auch wenn wir derzeit noch mit dem Schrecken davon gekommen sind, so hat es einige Kollegen und Bewohner des Mittelrheintals hart getroffen.

Golfballgroße Hagelkörner, reißende Wassermassen, abrissreife Häuser, umgekippte Bäume und ein entgleister Zug - zum Glück hat uns der Hagel verschont...